Kommunale Jugendarbeit des Landkreises und Kreisjugendring suchen Austausch mit den Gemeindeoberhäuptern

Wie ist es um die Jugendarbeit im Landkreis Landshut bestellt? Eine Frage mit 35 unterschiedlichen Antworten. Um ein umfassendes Bild über die facettenreiche Jugendarbeit im Landkreis zu erhalten, haben die Kommunale Jugendarbeit (KoJa) und der Kreisjugendring (KJR) im Mai 2017 gemeinsam begonnen, die Landkreisgemeinden zu besuchen, um dort ins Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort zu kommen - eine Bürgermeister-Landkreistour in Sachen Jugendarbeit.

Der Gesprächsgruppe gehören neben Bürgermeister oder Bürgermeisterin die gemeindlichen Jugendbeauftragten und, wenn vorhanden, die hauptamtlichen Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) an. Bislang fanden Treffen in Rottenburg, Vilsbiburg, Aham und Furth statt: Egal ob in Besprechungsräumen, Sitzungssälen, Gaststätten oder direkt auf dem Zeltplatz mit der Jugendgruppe.

Bei den Treffen steht der Austausch über die aktuelle Situation und die Angebote für junge Menschen vor Ort im Fokus. Wie sind beispielsweise die Vereine und Verbände vor Ort in Sachen Jugendarbeit aufgestellt? Gibt es Plätze oder Räume, die junge Menschen nutzen können, ohne in einem Verein Mitglied zu sein? Gibt es im Ferienprogramm auch Angebote für junge Menschen ab 14 Jahren? Welche Möglichkeiten haben jungen Menschen im Ort und der Umgebung mobil zu sein?

Ein weiteres Ziel dieser Tour ist, die Vertreter und Aufgaben der jeweiligen Institutionen vorzustellen. Dazu gehören beispielsweise Themen des KJR, wie die Beratung der gemeindlichen Ferienangebote, die dem KJR im Januar 2017 übertragen wurde. Aber auch das kreisweite Ferienprogramm, die Jugendleiterausbildung (Juleica) oder die im Vorfeld der Bundestagswahl geplante U18-Wahl in Rottenburg und Vilsbiburg wurden angesprochen. Die Mitarbeiter der KoJa thematisierten unter anderem Bedarfe und Bedingungen für die hauptamtlichen Fachkräfte vor Ort, die Aktivitäten der kommunalen Jugendbeauftragten oder das Einbinden junger Men-schen in Entscheidungsprozesse der Gemeinde.

Durch den Austausch profitieren beide Seiten, sowohl die besuchten Städte und Gemeinden als auch die KoJa und der KJR: Es sind neue Ideen entstanden, wie junge Menschen über die Angebote vor Ort besser informiert werden, aktive Ehren-amtliche sich weiterbilden und ein Mehrwert für junge Menschen und die Kommunen entstehen könnte.

Ziel der KoJa und des KJR ist es, mit der Bürgermeister-Landkreistour in Sachen Jugendarbeit bis Mitte 2018 alle 35 Gemeinden des Landkreises besucht zu haben, um am Ende eine Grundlage für eine gezielte Beratung und Unterstützung vor Ort zu haben. Geplant ist, den Besuch bei den Kommunen im zwei- bis dreijährigen Turnus zu wiederholen, damit nicht nur eine Momentaufnahme der Jugendarbeit entsteht.

 

 
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