Experimentieren...
Ein besonderes Highlight zum Ende des Schuljahres 2011 in der Fachakademie Seligenthal war der traditionelle Trommelworkshop der 1. Klassen, den diesmal Silvia Schäfer, von Pan Tao Percussion gestaltet und geleitet hat.
Zwei Tage lang durften die Studierenden afrikanische Rhythmen  spielen und mit Smallpercussion, Gitarre und Cajon experimentieren.


Bei der Erarbeitung richtete Silvia Schäfer das Augenmerk gezielt auf die Didaktik im Umgang mit Kindern.
So konnten sich die angehenden ErzieherInnen ein profundes Wissen für ihre künftige Arbeit aneignen.

Dieser Workshop wurde von der KoJa bezuschußt und wir hoffen dass die
dort gewonnenen Erfahrungen und Methoden fruchtbar in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fließen werden.
Pan_Tao_Faks

Fortbildung "Rhythmus, Bodypercussion, Lieder und Spiele"Am vergangenen Samstag fand die erste Auftaktveranstaltung der Fortbildungsreihe für pädagogisch Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen statt. Thema war einen Tag lang alles rund um Bewegung, Sprache, Trommeln und Rhythmus.

Wie kann ich ein Jugendgruppe motivieren, wie sorge ich für gemeinsames Tun bei dem man beide Gehirnhälften anstrengen muss? Wie lustig und vielfältig sind manche Lieder, die schnell zum Ohrwurm werden?

Fortbildung "Rhythmus, Bodypercussion, Lieder und Spiele"Viele solcher Dinge wurden von einer grandiosen Dozentin, nämlich Silvia Schäfer von Pan Tao Percussion, den elf Teilnehmern vermittelt. Der Samstag verging schnell mit viel Musik, Lachen, Ausprobieren und Lernen.

Weitere Fortbildungen werden in der kommenden Woche der Workshop medizinisches Know How, am Dienstag, 15.2.2011, ab 19:00 Uhr in der Ergoldinger Stuben sein sowie am Donnerstag, den 17. Februar 2011, um 19:30 im kleinen Sitzungssaal im Landratsamt, Rechtliches Basis Wissen in der Arbeit mit Kindern und Jugendgruppen.

Mehr Infos finden Sie auf www.kojalala.de oder per Telefon über den Kreisjugendring: 0871/ 76302

Kein Tabuthema mehr in der Gesellschaft: Jungen als Opfer.
Ein Artikel von Gabi Lössl in der Landshuter Zeitung

pdf Schweigen und wegschauen - das war einmal

Nach einer freundlichen Begrüßung gab es einen Rückblick auf die Aktionen des Jahres 2010. Der KJR kann ein erfolgreiches Sommerferienprogramm, gut besuchte 2. Landshuter Spieletage und vieles mehr verbuchen. Auch gab es eine Vorausschau auf geplante Aktionen im Jahr 2011.

Weiters stellte der Jugendverband BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) aus dem Raum Landshut sich und seine Tätigkeiten des letzten Jahres vor.

Anschließend referierte die Medienfachberaterin des BZJR Karolina Böhm zum Thema "Soziale Netzwerke im Internet". Immer wieder wurde betont, wie wichtig es ist, Jugendliche da abzuholen, wo sie stehen. Nach der JIM-Studie 2009 ist das heutzutage der "Marktplatz" Internet, in dem sich die Jugendlichen aufhalten und am besten zu erreichen sind. Jedoch darf man die Gefahren und Risiken, die das Internet enthält, nicht außer Acht lassen. Vor allem bei Online-Communities und Chatforen ist es wichtig, den Jugendlichen Medienkompetenzen für einen sicheren Umgang mit dem Internet zu vermitteln.

Seit 1953 beauftragt Shell in Deutschland unabhängige Forschungsinstitute mit der Erstellung der Jugendstudie. Diese präsentiert eine aktuelle Sicht auf die Jugendgeneration, dokumentiert Sichtweisen, Stimmungen und Erwartungen von Jugendlichen. Als Langzeitberichterstattung ermöglicht sie eine Grundlage für gesellschaftliches und politisches Handeln.

Die 16. Shell Jugendstudie 2010 setzt sich aus repräsentativen Stichproben von 2.604 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren, die von geschulten Infratest-Interviewern befragt wurden. Grundlage für die Erhebung war ein standardisierter Fragebogen Anfang 2010. Im Rahmen einer qualitativen Vertiefungsstudie wurden 20 Fallstudien auf der Basis von Interviews mit Jugendlichen durchgeführt.

www.shell.de/home/content/deu/aboutshell/our_commitment/shell_youth_study/

Esther Bejarano ist eine der letzen Überlebenden des Mädchenorchesters aus dem Konzentrationslager Auschwitz.

Mit der Gruppe "Coincidence", der auch ihre Kinder Edna und Joram Bejarano angehören, singt sie antifaschistische und jüdische Lieder.

Die Rapper Rosario Pennino und Kutlu Yurtseven aus Köln ("Microphone Mafia") haben die Musik der Bejaranos gesampelt und 2009 gemeinsam mit ihnen die CD "Per la Vita" - "für das Leben" veröffentlicht, die sie nun live präsentierten.

Die Jugendbeauftragten der Gemeinden aus dem Landkreis Landshut trafen sich zum halbjährlichen Treffen. Sabine Becker von Menschenskinder e.V. referierte über das Thema "Jugendliche und das Internet". Grundlage ist die JIM-Studie 2009, welche die heutigen Gefahren und Risiken für Jugendliche bei der Nutzung des Internets aufzeigt. Auch wurden die Jugendbeauftragten in das Web 2.0 eingeführt, dabei beleuchtete Frau Becker vor allem die Kommunikationsformen der Jugendlichen.

Adam und e.V. ist ein gemeinnütziger Verein im Landkreis Landshut. Der Verein verfolgt unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne von der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Förderung der Jugendarbeit sowie der Veranstaltungskultur und Kunst.

Adam und e.V. wurde 2010 gegründet. Der Verein bietet die Möglichkeit, ungewöhnliche und nicht kommerzielle Aktionen, Kunst in jeder Hinsicht sowie Veranstaltungen umzusetzen, durchzuführen und zu unterstützen.

Enstehungsgeschichte:

Als klar war, dass das Jugendkulturfestival "Bunte Zeiten" nicht mehr stattfinden würde, enstand das Projekt "Bunte Hütten". Das Camp sollte dem harten Kern dazu dienen, sich auszudenken wie es weitergehen sollte. Das Organisationsteam der "Bunten Zeiten" schlossen sich zu Adam und e.V. zusammen und machen nun als Verein weiter. Einige Gedanken, die das Festival geprägt hatten, bleiben somit durch die Mitglieder erhalten.

Vorstände:

  • Stenzel Andy - 1. Vorstand
  • Bernard Straßer - 2. Vorstand
  • Lena Schäfer - Kasse

Kontakt:

Adam und e.V.; Brunnenstraße 3; 84184 Obergolding; 0871/4087267

www.adam-und-ev.de

 Zeitungsartikel:

www.idowa.de/paepp/container/container/con/796242.html

Anlass: Neonazi Martin Wiese in Landshut

Der bundesweit bekannte Naziterrorist Martin Wiese hat sich nach seiner siebenjährigen Haftstrafe, in der JVA Bayreuth, in Landshut niedergelassen. Wiese gilt als einer der Drahtzieher des vereitelten Sprengstoffanschlags auf die Grundsteinlegung des Jüdischen Zentrums in München 2003. Bis zu seiner Verhaftung agierte er als Chef der sogenannten "Kameradschaft Süd", die seitdem verboten wurde. Offensichtlich hat sich auch während seinem langen Gefängnisaufenthalt nichts an seiner Einstellung geändert. Für den Verfassungsschutz gibt es keinen Zweifel an seiner politischen Gesinnung und stuft ihn nach wie vor als überzeugten Rechtsextremisten ein. Martin Wiese wurde Aussagen zufolge bereits in Landshuter Gasthäusern gesichtet, in denen er sich offen zum Nationalsozialismus bekannt und dafür geworben hat.

Der Runde Tisch gegen Rechts erreichte mit einem offenen Brief an OB Hans Rampf, dass das Anliegen der besorgten Bürger "Martin Wiese als Gefahr für die öffentliche Ordnung" kurzfristig im Stadtrat aufgenommen wurde. Heraus kam eine Resolution gegen Extremismus und Rassismus", die zeigt, dass es in Landshut keinen Platz für Nazis geben darf:

"In Landshut haben Extremismus jeglicher Art, Rassismus, Antisemitismus, Fremden- und Ausländerfeindlichkeit keinen Platz. Menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Handlungen werden wir mit aller Entschiedenheit entgegentreten."

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Landshut-in-Sorge-Neonazi-Wiese-ist-in-der-Stadt;art67,18453

Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus

Stand: 10/2007

In der Vergangenheit wurde wieder verstärkt eine Zunahme rechtsextremer Aktivitäten in Bayern und auch im Raum Landshut festgestellt. Um diesem Prozess etwas entgegenzusetzten, wurde 2006 ein Runder Tisch gegen Rechts in Stadt und Landkreis Landshut gegründet.

Der Runde Tisch gegen Rechts in Stadt und Landkreis ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen. Er initiiert oder beteiligt sich an Aktionen und Veranstaltungen. Der Grundgedanke ist: "Bei uns ist kein Platz für Nazis."

Die Aktivitäten des Runden Tisches gegen Rechts richten sich an alle Personen in Stadt und Landkreis Landshut. Die Einigung auf unsere Aktivitäten erfolgt im Konsensprinzip. Das heißt alle müssen damit einverstanden sein.

Wir wollen im gemeinsamen Vorgehen gegen den Rechtsextremismus und Rassismus das Trennende beiseite schieben. Unterschiedliche Analysen und Bewertungen der gesellschaftlichen Ursachen des Rechtsextremismus, sowie grundsätzliche politische Differenzen sollen kein Hinderungsgrund sein, der rechtsextremen Gefahr zu begegnen. Diese Vielfalt ist unsere Stärke. Der runde Tisch bestimmt seinen Aktionsformen selbst und organisiert und ruft zu gewaltfreien Aktivitäten gegen Rechtsextremismus auf. Jeder Versuch, uns gegenseitig zu überfordern oder auszugrenzen, wäre für die notwendige Zusammenarbeit eine Belastung.

Wir setzen uns gemeinsam ein für eine humane Entwicklung und eine Gesellschaft der Toleranz, in der man ohne Angst verschieden sein kann. Der Runde Tisch gegen Rechts tritt für demokratische Grundwerte ein, die für eine Gesellschaft unverzichtbar sind.

Für den Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist es wichtig, dass er sich nicht in der Reaktion auf Provokation erschöpft. Notwendig ist die Schaffung eines gesamtgesellschaftlichen Klimas, in dem es keinen Raum mehr dafür gibt.

www.landshut-gegen-Rechts.de

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