Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus

Stand: 10/2007

In der Vergangenheit wurde wieder verstärkt eine Zunahme rechtsextremer Aktivitäten in Bayern und auch im Raum Landshut festgestellt. Um diesem Prozess etwas entgegenzusetzten, wurde 2006 ein Runder Tisch gegen Rechts in Stadt und Landkreis Landshut gegründet.

Der Runde Tisch gegen Rechts in Stadt und Landkreis ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen. Er initiiert oder beteiligt sich an Aktionen und Veranstaltungen. Der Grundgedanke ist: "Bei uns ist kein Platz für Nazis."

Die Aktivitäten des Runden Tisches gegen Rechts richten sich an alle Personen in Stadt und Landkreis Landshut. Die Einigung auf unsere Aktivitäten erfolgt im Konsensprinzip. Das heißt alle müssen damit einverstanden sein.

Wir wollen im gemeinsamen Vorgehen gegen den Rechtsextremismus und Rassismus das Trennende beiseite schieben. Unterschiedliche Analysen und Bewertungen der gesellschaftlichen Ursachen des Rechtsextremismus, sowie grundsätzliche politische Differenzen sollen kein Hinderungsgrund sein, der rechtsextremen Gefahr zu begegnen. Diese Vielfalt ist unsere Stärke. Der runde Tisch bestimmt seinen Aktionsformen selbst und organisiert und ruft zu gewaltfreien Aktivitäten gegen Rechtsextremismus auf. Jeder Versuch, uns gegenseitig zu überfordern oder auszugrenzen, wäre für die notwendige Zusammenarbeit eine Belastung.

Wir setzen uns gemeinsam ein für eine humane Entwicklung und eine Gesellschaft der Toleranz, in der man ohne Angst verschieden sein kann. Der Runde Tisch gegen Rechts tritt für demokratische Grundwerte ein, die für eine Gesellschaft unverzichtbar sind.

Für den Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist es wichtig, dass er sich nicht in der Reaktion auf Provokation erschöpft. Notwendig ist die Schaffung eines gesamtgesellschaftlichen Klimas, in dem es keinen Raum mehr dafür gibt.

www.landshut-gegen-Rechts.de

Die JugendpflegerInnen aus Stadt und Landkreis Landshut trafen sich zum jährlichen Austausch über ihre Arbeit und ihre Tätigkeiten des letzten Jahres.

Stefan Port, seit 9 Jahren als Sozialpädagoge bei kibs in München (Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt) tätig, referierte zum Thema "Jungen als Opfer sexueller Gewalt". 23 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Berufsfeldern, nahmen an der Fortbildung teil. Mit unterschiedlichen Aspekten und Methoden sensiblisierte Port die Wahrnehmung im Kontext sexueller Gewalt. Durchaus interessierte TeilnehmerInnen und deren positives Feedback bestätigte die Aktualität und Schwierigkeit dieses Themas.

Fachrunde gegen sexuelle Gewalt

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www.kibs.de

Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) des Landkreises trafen sich zum regelmäßigen Austausch über ihre Arbeit und ihre Tätigkeiten.

nächster Termin: 26.01.11

Nevfel Cumart referierte über die Stellung der Frau im Islam unter dem Titel "Das Paradies liegt zu ihren Füßen". Klischees und Unkenntnis führen im Westen noch oft zu Ängsten, welche die ursprüngliche islamische Lehre durch nichts rechtfertigt. Viele Fragen bleiben offen und werden in den Medien nur unzureichend beantwortet. Zu den Themen, die ständig im Fokus der Diskussion stehen, gehört auch die Stellung der Frau im Islam. Der Islamwissenschaftler und Autor Nevfel Cumart gab hierzu zahlreichen Besuchern in der Rochuskapelle Antworten und Denkanstöße.

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www.landshut-interkulturell.de

Den AK JaS besuchte die freiberufliche Referentin Sabine Becker. Sie hielt einen Vortrag zum Thema "Jugendliche und das Internet". Auf Grundlage der JIM-Studie 2009 (Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-jähriger) zeigte sie die heutigen Gefahren und Risiken für Jugendliche bei der Nutzung des Internets auf. Nach einer Einführung ins Web 2.0 wies sie vor allem auf die Gefahren der im Internet stattfindenden Kommunikation der Jugendlichen hin. Aktuelle Tätigkeiten der Jugendlichen wie Chatten, der Austausch über Instant-Messenger und die Mitgliedschaften bei Online-Communities wurden dabei besonders beleuchtet.

Ziel des Treffens war die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) zu stärken. Abgestimmt wurde sich unter anderem über den Zeitpunkt der Kontaktaufnahme und den Umgang mit Gefährdungsfällen. Den JugendsozialarbeiterInnen war es somit möglich die für ihre Gemeinde zuständigen MitarbeiterInnen vom Allgmeinen Sozialen Dienst (ASD) des Kreisjugendamts persönlich kennenzulernen und sich im Anschluss mit ihnen auszutauschen.
Die Konferenz diente den SchulleiterInnen des Landkreises sich über Jugendsozialarbeit an Schulen zu informieren und sich gegenseitig über ihre Erfahrungen auszutauschen. Auch ging es um die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Gemeinden. Diese gilt als erstrebenswert, da der Bedarf einer Kooperation aufgrund der Ganztagsangebote von den Schulen steigen wird.

Bunte Zeiten - Das BuchNeu erschienen im Juli 2010:

Bunte Zeiten

Das Buch

2000, 2004-2009

76 Seiten, A5
mit Videos, Fotos und Songs
auf DVD und CD

Erstellt von Student/innen im Rahmen eines Projektes an der Fachhochschule Landshut für den Fachbereich "Soziale Arbeit" im Sommersemester 2010

 

 

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