Fahrertraining "Könner durch Erfahrung" für Jugendliche aus Stadt und Landkreis Landshut

Ein weiteres Projekt des Erzieherischen Kinder und Jugenschutzes

 

Erfahrung bringt mehr Sicherheit. Das gilt besonders für junge Menschen im Straßenverkehr. "Könner durch Erfahrung" heißen die  Fahrsicherheitstrainings die die Kommunale Jugendarbeit Stadt und Landkreis Landshut zusammen mit der Polizei und der Verkehrswacht anbieten.

In diesem Jahr werden vier Trainings durchgeführt, an denen jeweils 25 junge Leute aus Landshut und Umland teilnehmen können. Insgesamt können 100 Jugendliche an den kostenlosen Fahrertrainings teilnehmen.

Im Juli und September gibt es jeweils zwei Termine:

27.06 und 18.07.2015

und

19.9 und 03.10.2015

 

Das Training dauert von 9 bis 16 Uhr. Beim TÜV geht es zunächst um die Theorie. Es wurden im Vorfeld beispielsweise Fahrsituationen in Landshut gefilmt. Gemeinsam wird erörtert wie man sich richtig verhält. Anschließend ist Praxis auf dem Fahrübungsplatz Ellermühle angesagt. Die Teilnehmer üben mit ihren eigenen Autos. Es macht Sinn Brems- und Ausweichentraining mit dem eigenen Wagen zu absolvieren. AUf Wunsch gibt es auch Tipps zum Auto selbst. Richtige Sitzeinstellung, Lenkereinstellung oder die Radhalterung. Vier Fahrlehrer, ein Leiter und ein Polizeibeamter stehen bei den Trainings mit Rat und Tat zur Seite.

"Mit einer Rauschbrille Slalom zu fahren ist unmöglich", sagt Katrin Schulz von der KoJa. Genauso interessant ist es , auf dem Beifahrerseitz zu sitzen und zu sehen, wie unbeholfen sich der Fahrer verhält. Wenn man erlebt, wie sich der Fahrer abmüht, den Fahrzeugschein aus dem Handschuhfach zu bekommen , lässt das wirklich Rückschlüsse zu.

Das Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde eine Zeit lang etwas stiefmütterlich behandelt. Ulrich Deser von der Polizei warnt eindringlich davor, abends eine Menge Alkohol zu trinken und sich am nächsten Morgen ans Steuer zu setzen. Wer um 2 Uhr morgens mit 1,6 Promille ins Bett geht und um 7 Uhr mit dem Auto wegfahren möchte, hat noch 1,1 Promille. Denn Alkohol baut sich nur um 0,1 Promille pro Stunde ab.

Wer am nächsten Tag fahren möchte dürfe sich am Abend zu vor nicht "vollaufen lassen", betont Herr Deser.

 

Die Kommunalen Jugendpfleger Katrin Schulz und MAtthias Nowak setzen den erzieherischen Kinder und Jugendschutz, der im Artikel 14 des Achten Sozialgesetzbuch, mit diesem Projekt um. In diesem Gesetz geht es u.a.um die Vorbeugung gegen mögliche Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen.

 

Vgl. §14 SGB VIII

(1) Jungen Menschen und Erziehungsberechtigten sollen Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes gemacht werden.

(2) Die Maßnahmen sollen 1. junge Menschen befähigen , sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenveranwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen .

Die Kommunale Jugendarbeit in Stadt und Landkreis Landshut,   fördert durch diese Präventionsmaßnahme die  Persönlichkeitsstruktur der teilnehmenden Jugendlichen damit diese dann in der Lage sind, möglichen Gefährdungen im Straßenverkehr und beim Weggehen , zu begegnen.

 

Mehr Informationen findest du auch auf der Page der Verkehrswacht Landshut : www.verkehrswacht-landshut.de

Hier meldest Du Dich auch an. 

 

Für die KoJa . Katrin Schulz

 

 

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