Kostenlos, aber nicht umsonst sind die Fahrsicherheitstrainings, die die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Landshut zusammen mit der Stadt und der Verkehrswacht Landshut und dem TÜV auch in diesem Jahr mit großem Erfolg angeboten hat.

Insgesamt vier Termine konnten durch die großzügige finanzielle Unterstützung der beiden Jugendämter in  Stadt und Landkreis durchgeführt werden. 2009 war es nur ein Fahrtraining das unter 600 bis 800 Interessierten, angeboten werden konnte. Pro Fahrtraining können bis zu 25 Jugendlichen lernen was zu tun ist um auf engstem Raum zu wenden, eine Zielbremsung durchzuführen, Slalomfahren sowie eine fingierte Polizeikontrolle zu erleben bzw. selber durchzuführen.

Die Trainings werden über Anschreiben durch die Führerscheinstellen von Stadt und Landkreis bei ca. 3500 Fahranfängern beworben. Hiervon melden sich zwischen 600 und 800 zurück. Etwa 140 TN werden dann ausgelost und können an dem Training teilnehmen.

Neu sind im Fahrsicherheitstraining seit 2011 auch der Einsatz von Rauschbrillen um die jungen Fahranfänger auch für die Themen Drogen und Alkohol am Steuer zu sensibilisieren. Diese Punkte waren Katrin Schulz , KOJA Landkreis Landshut , und Matthias Nowack, KOJA Stadt Landshut, sehr wichtig. Daher wurde das Konzept der Trainings zusammen mit Ulrich Deser von der Verkehrswacht noch einmal überarbeitet und um zwei Punkte erweitert. 

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Mit den Rauschbrillen können die Teilnehmer nüchtern erfahren wie eingeschränkt das eigene Verhalten ist, wenn man berauscht ist. Die Rauschbrillen simulieren 0,8 oder 1,3 Promille. Mit diesen auf den Augen, wird das Slalomfahren und Einparken ziemlich schwierig.  „Der interaktive Teil, bei dem TN des Trainings eine Polizeikontrolle nachstellen, bei der das Gegenüber mit Rauschbrille im Auto versucht die Kontrolle zu überstehen, ist eine echte Bereicherung des Fahrsicherheitstrainings“ sind Katrin Schulz und Matthias Nowak überzeugt. Es sorgt bei der Durchführung erst einmal für viele Lacher, im anschließenden Gespräch mit den Jugendlichen wird ihnen allen aber dann auch  das enorme Risiko bewusst, dass man betrunken oder anderweitig high am Steuer eingeht.

Dass das Fahrsicherheitstraining eine sinnvolle und gute Sache ist, zeigt auch die Statistik der Unfälle. Dabei sind die Fahranfänger an ihrem Anteil in der Bevölkerung überproportional an schweren Unfällen beteiligt.

„Durch das begleitete Fahren haben die Fahranfänger schon einige Erfahrung gesammelt“ sagt Ulrich Deser. Dennoch ist das „ Könner durch Erfahrung“ Training ein wichtiger Baustein in der Verkehrserziehung junger Menschen. Das eigene Auto auch in schwierigen Situationen beherrschen können, stellt die Basis für unfallfreies und sicheres Fahren dar.

Wer Interesse bekommen hat und gerne nächstes Jahr an einem solchen Training teilnehmen möchte kann sich gerne bei den zuständigen JugendpflegerInnen melden:

Katrin Schulz für den Landkreis Landshut: 0871-408-2124

oder bei Matthias Nowack: 0871-96636-11

 

Für eine Woche an der Grund- und Mittelschule Pfeffenhausen zu Gast waren 15 Schülerinnen und Schüler und drei erwachsene Begleiter des polnischen Gimnazjums Nr 1 in Jaworcyna Slaska. Auch dieses Mal hatten Schülerinnen und Schüler aus Pfeffenhausen und Obersüßbach wieder die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zusammen mit ihren Austauschpartnern in interessanten Projekten mitzuarbeiten, deren Hauptakzent auf Musik lag.  

Drei Tage lang beschäftigten sich 105 deutsche und polnische Kinder unter der Anleitung von Sylvia Schäfer und Stefan Waldner von „Pan Tao Percussion“ (www.pan-tao.de) mit verschiedenen Schlaginstrumenten, wie Cajons, Djemben, Congas, afrikanischen Basstrommeln und Ölfässern. 

Finanziell unterstützt wurde dieses Projekt von der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Landshut. Beim großen Abschlusskonzert am Freitagabend brachten die Kinder vor mehr als 300 Gästen mit unterschiedlichen Beats und Rhythmen die Pfeffenhausener Turnhalle zum Beben. Der dreitägige Workshop verlangte den Kindern einiges ab. Hohe Konzentration, Ausdauer und viel Disziplin waren erforderlich. Am Ende der drei intensiven Tage stand aber für jeden Teilnehmer fest, dass gemeinsam ein einzigartiges Konzert entstanden ist, bei dem jede/r Einzelne gewachsen ist und neue Seiten an sich und den MitschülerInnen entdecken konnte.

Musik verbindet Menschen, Kulturen, und Herzen. Daher fördert die Kommunale Jugendarbeit im Landkreis dieses sozialintegrative Projekt, das mittlerweile in die neuzehnte Runde geht. Wer sich informieren möchte über Fördermöglichkeiten, schickt einfach eine email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder ruft bei uns an: 0871-408 1824. 

Für die Kommunale Jugendarbeit, Katrin Schulz. 

 

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Der Mitmachparcour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kommt nach Rottenburg im Landkreis Landshut!

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Der Parcour informiert Schülerinnen und Schüler im Alter von 13- 18 Jahren zum Thema Nikotin und Alkohol und regt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit deren Konsum an. Hier wird nicht verteufelt sondern nachgedacht und selber entschieden. 

Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, den Parcour für zwei Tage in den Landkreis Landshut zu holen. Termine sind Do, 7.11. und Fr, 8.11.2013, in der Mehrzweckhalle-Laabertal,  der Stadt Rottenburg.

Der Parcour besteht aus 7 interaktiven Spielstationen und wird von Schulklassen in 90 minütiger Taktung und in Kleingruppen, jeweils vormittags, durchlaufen. Angeleitet werden die Stationen von Moderatorenteams, die sich aus Fachkräften der hiesigen Beratungsstellen, der Jugendarbeit sowie der Schmitt Agentur/BZgA zusammensetzen. Als ModeratorInnen werden teilnehmen: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landshuter Netzwerk e.V.,  der PI Rottenburg, Jugendsozialarbeiterinnen der Mittelschule Rottenburg und Pfeffenhausen und des Förderzentrums Rottenburg, sowie eine Lehrkraft der Hauptschule Oberoning. Katrin Schulz von der Kommunalen Jugendarbeit ist die Projektleitung für den Parcour.


Insgesamt werden den Parcour ca. 300 Schülerinnen und Schüler, von den Schulen MS Rottenburg,  Astrid-Lindgren Schule Rottenburg und MS Pfeffenhausen besuchen.


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Drunkbuster (Mit der Rauschbrille durch den Parcour)

 

1-Drunkbuster Alkohol Alkohol02

Den letzten Tag hat das Publikum entschieden, die beiden zuvor waren eindeutige Angelegenheiten: Aus 12 jungen und hochkarätigen Bands aus Stadt und Landkreis Landshut haben nach drei Wettbewerbsabenden im Mai nun drei Bands gewonnen.

The Jetlights

Werewolf und Lumberjack

und The Royal Stereo Division heißen die Sieger.

Nun geht es in die nächste Phase... in die schönste (??) Phase, nämlich die Gewinnerphase.

Jede Band erhält ein professionelles Fotoshooting bei Alex Testov sowie ein "Bandraumcoaching " mit Eric Kisser. Damit noch nicht genug.... die Bands haben sich noch zwischen Videodreh/Live Video oder 4 Tage Tonstudio entscheiden können.

 

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Zwei der Bands gehen ins Studio... Ins Jolanda Studio in Eugenbach, und die Royal Stereos... drehen Ende August ihr Video mit Laspire im Juz Poschingervilla. 

Hier können junge und alte Hasen, die hier in der Kulturszene aktiv sind, sei es im Film, Musik oder Eventmanagement, voneinander profitieren. So funktioniert im besten Fall erfolgreiche Jugendarbeit... .

Die Organisatoren Katrin Schulz (Koja Landkreis Landshut)und Sigi Zerrath (Juz Poschingervilla) ziehen im Hintergrund die Fäden und alles ergibt am Ende ein schönes Miteinander von jungen Menschen die erfolgreich  ihre Zukunft , auch außerhalb von Schule , gestalten wollen. Hier ist jeder Euro gut angelegt !!!

 

Die Siegerparty gibt es dann am 7. März 2014.... in der JUZ Poschingervilla!! Mehr dazu aber in naher Zukunft.

 

Für die KoJa,

Katrin Schulz

 

 

Neue Broschüre der Kommunalen Jugendarbeit für den Landkreis Landshut als Arbeitshilfe für ehrenamtliche Veranstalter von Partys, Festen und Feiern.

Mit der Broschüre „ Party aber sicher!“ möchten wir Ihnen helfen Feste so zu planen, dass sie für alle Beteiligten reibungslos und befriedigend ablaufen können. Oftmals werden zwar gutgemeinte Vorsorgemaßnahmen getroffen, die aber trotzdem nicht ausreichen, um dem Jugendschutzgesetz gerecht zu werden.

Die Kommunale Jugendarbeit ist die Fachstelle für den Übergangbereich vom Jugendlichen zum Erwachsenen hin. Eines ihrer Aufgabengebiete ist die Suchtprävention und auch der erzieherische Kinder- und Jugendschutz. Unsere Broschüre versteht sich als Wegweiser für Veranstalter und möchte Sicherheit und positive Unterstützung geben.

Es ist unser Ziel, den Verantwortlichen ihren Spaß an ihrer Aktion, ihrem Fest zu erhalten. Dennoch haben wir besonders die minderjährigen Partybesucher im Auge und möchten dass diese möglichst gesund aufwachsen können und vor den Gefahren des Alkoholmissbrauchs geschützt werden. Hier tragen wir alle Verantwortung und besonders Erwachsene sollten sich hier der eigenen Vorbildfunktion bewusst sein und in Gefahrensituationen eingreifen.

In der umfangreichen Broschüre wird besonders das Jugendschutz Gesetz erläutert und praktische Tipps bei der Umsetzung des Jugendschutzgesetzes gegeben. Auch einige Mindeststandards für den Jugendschutz bei Veranstaltungen sind hier zusammengefasst. Von A, wie „Anforderungen beim Verkauf von Speisen“ bis zu Z wie „Zeitplanung“ werden die wichtigsten Dinge, eine Veranstaltung betreffend, eingehend erläutert. Im Anhang finden sich noch hilfreiche Checklisten und Formulare.

Die Broschüre kann auf der Homepage des Landratsamts www.landkreis-landshut.de oder hier unter Materialien: Broschüre "Party - aber sicher!" heruntergeladen werden und selber ausgedruckt werden, oder bei uns auch per email bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter: Telefon: 0871-408-2124.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Gelingen und viel Freude an ihrer Arbeit!

Der Kreisjugendring Landshut betreut in seinen Freizeitmaßnahmen mehr als 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren. Die wichtigsten Akteure sind hierbei die vielen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer, die die Freizeiten gemeinsam mit den Leitungen vorbereiten und durchführen. Damit diese Freizeiten mehr als nur eine begleitete Bespaßung der Kinder und Jugendlichen werden, bekommen sie in regelmäßig stattfindenden Schulungen das notwendige pädagogische, didaktische und inhaltliche Handwerkszeug mit.

Schalrennen

Am letzten April Wochenende trafen sich somit wieder 21 Jugendliche und junge Erwachsene zum alljährlichen Betreuerwochenende im Jugendhaus in Veitsbuch. Unter der Leitung der Diplom-Sozialpädagogen Katrin Schulz von der Kommunalen Jugendarbeit und Helmut Lipfert vom Kreisjugendring Landshut stand alles unter dem Motto „Input für Freizeithelden“. Von Freitag- bis Sonntagnachmittag wurde interviewt, diskutiert, präsentiert, gespielt und gekocht, und grundlegende Themen in Kleingruppen mit unterschiedlichen Methoden erarbeitet. Das Wochenende ist einerseits eine Wiederholung und Erweiterung von Kenntnissen und Fähigkeiten für die „alten Hasen“, die schon mehrere Freizeiten betreut haben, andererseits ein Einstieg für den Nachwuchs. Hier wurden die Themen Aufsichtspflicht, Grundlagen der Gruppenpädagogik, Teamarbeit, Bundeskinderschutzgesetz und Prävention sexueller Gewalt ausführlich besprochen und erarbeitet und teilweise von den Teilnehmern selbst der Gruppe präsentiert. Die Fragen, „was macht einen guten Betreuer aus“, „welche Erwartungen kommen auf die Betreuer zu“ und „wie gehe ich mit bestimmten Situationen in der Gruppe um“, wurden intensiv per Gruppenarbeit erörtert, im Plenum vorgestellt und diskutiert. Bei so viel Input durften natürlich der Spaß und vor allem die Gruppenspiele nicht zu kurz kommen. Gordischer Knoten, Eisschollenspiel, Obstkorb, Reifenrallye, Donauwelle und Zeitungsschlagen und viele mehr gehören zu jeder Freizeit und müssen natürlich auch angeleitet und ausprobiert werden.

EisschollenspielEin Highlight war der Samstagabend, der von der Rhythmustrainerin Sylvia Schäfer gestaltet wurde. Mit selbstgebastelten Instrumenten, wie verschieden großen Plastikflaschen, Baukübeln, Plastikrohren und Suppenlöffeln wurden mit viel Begeisterung mehrere Musikstücke in der Gruppe geübt. Nach drei Stunden trommeln und musizieren waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese Form der Gruppenarbeit unbedingt ins Programm des Kreisjugendrings und auf Freizeiten mit Kindern und Jugendlichen aufgenommen werden muss.

An den Abenden, die aufgrund des gefüllten Programms fast zu kurz waren, saßen die Teilnehmer noch länger zusammen, um neue Spiele auszuprobieren und Erfahrungen auszutauschen. In einer großen Abschlussrunde wurde dann ein positives Resümee gezogen. Die „Neuen“ konnten sehr viel Informationen und wichtige Grundlagen mitnehmen, Neues lernen und erleben, für die älteren Betreuerinnen und Betreuer war es eine gelungene Auffrischung. Sie vermissten darüber hinaus aber ein wenig das Gesellige, für das zu wenig Zeit blieb.

Alles in Allem war es ein sehr harmonisches und erfolgreiches Wochenende, Katrin Schulz und Helmut Lipfert waren begeistert von der Gruppendynamik. Sie freuen sich auf die Sommerfreizeiten mit einem Betreuerteam, das gut gerüstet, kompetent und verantwortungsbewusst die Kinder und Jugendlichen begleiten wird. Wenn Du auch Interesse hast, als Betreuerin oder Betreuer für den KJR tätig zu werden, melde Dich einfach in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings.

Das Ferienprogrammheft 2013 wird an allen Schulen in der Woche ab 13. Mai verteilt und kann dann auch online unter www.kjr-landshut.de angesehen werden. Anmeldungen sind erst nach den Pfingstferien ab dem 3. Juni in der Geschäftsstelle des KJR Landshut telefonisch oder per Fax möglich: Tel./Fax 0871 76302/72491.

Bericht im Rottenburger Anzeiger vom 11.12.12 (Vergrößern durch anklicken):

Rottenburger Anzeiger vom 11.12.12

 Unter dem Titel „Von Schiiten, Sunniten und Salafisten - zeitgenössische und extreme Strömungen im Islam“ veranstalten das Haus international und die Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Landshut im Rahmen der Interkulturellen Wochen am Mittwoch, den 10.10. einen Vortrag mit dem Islamwissenschaftler Nevfel Cumart.

 

In der Bundesrepublik leben heute mehr als vier Millionen Muslime unterschiedlicher Herkunft. Viele von ihnen haben ihre traditionellen Sitten und Gebräuche beibehalten. Ihre heilige Schrift, der Koran, hat ihre Anschauungen geprägt, bestimmt auch in manchen Bereichen ihr tägliches Leben. Was aber wissen wir vom Islam wirklich?

Klischees und Unkenntnis führen in Deutschland oft zu Ängsten, welche die ursprüngliche islamische Lehre durch nichts rechtfertigt. Viele Fragen bleiben offen und werden in den Medien nur unzureichend beantwortet. So auch die Frage nach den verschiedenen Strömungen im Islam.

 

Weltweit bekennen sich rund 1,4 Milliarden Menschen zum Islam. Doch sie bilden keinen monolithischen Block. Unterschiedliche Glaubensgemeinschaften und Strömungen bieten ein facettenreiches Bild, das hierzulande kaum wahrgenommen wird.

Der Islamwissenschaftler Nevfel Cumart charakterisiert in groben Zügen die wichtigsten Richtungen im Islam. Was unterscheidet die Sunniten von den Schiiten? Auf welche Lehren berufen sich diese beiden größten Glaubensgemeinschaften im Islam? Wo sind die Aleviten in diesem Kontext anzusiedeln und auf welche Glaubensinhalte berufen sie sich?

 

Im zweiten Teil widmet er sich den extremen Strömungen im Islam unter besonderer Berücksichtigung der Salafisten, die in den letzten Monaten verstärkt in den Blickpunkt der deutschen Öffentlichkeit gerückt sind. Wie entstand der Salafismus und auf welche Quellen beruft er sich? Welche Ziele, Ideologien und Ansichten herrschen im Salafismus vor? Welche Gefahr geht von dieser Strömung in der islamischen Welt aber auch hier in Deutschland aus? Gibt es eine Nähe zu den Wahhabiten und eine Abgrenzung zu den Fundamentalisten? Wie folgenschwer für den interreligiösen Dialog ist eine eventuelle Überschätzung oder Fehleinschätzung der Verhältnisse? Diesen und anderen Fragen geht Nevfel Cumart nach und erläutert die Zusammenhänge.

 

Die Veranstaltung soll Möglichkeiten der besseren Verständigung zwischen dem christlichen und muslimischen Kulturkreis aufzeigen und dazu ermutigen, fremden Religionen und Lebensweisen offener entgegenzusehen. Im Anschluß an die Ausführungen von Nevfel Cumart wird es die Möglichkeit einer gemeinsamen Diskussion geben.

 

Nevfel Cumart, geboren 1964, studierte Turkologie, Arabistik und Islamwissenschaft und arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller, Referent und Übersetzer. Er veröffentlichte 15 Gedichtbände und eine Sammlung mit Erzählungen. Für sein literarisches Werk erhielt er diverse Literaturpreise, zuletzt den Kulturpreis der Oberfrankenstiftung (2009) und den Pax-Bank-Preis in 2011. Cumart hält Vorträge und leitet Seminare über verschiedene Aspekte der islamischen Religion, die Lebenssituation der Ausländer in Deutschland sowie über die türkische Gesellschaft und Kultur. Seine Lese- und Vortragsreisen führten ihn auch mehrfach ins Ausland (u. a. England, Irland, Schweiz, Türkei).

 

 

Die Vorbereitungen für die zweite Mittelstufenparty haben  im Juz Rottenburg mit einem ersten Teamtreffenbegonnen.

Am 7. Dezember 2012 wird im Gasthaus Pichlmeier in Pfaffendorf, die zweite große Mittelstufenparty der Kommunalen Jugendarbeit stattfinden. Unter Einhaltung des Jugendschutzgesetzes können alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 einen Abend ohne Alkohol und Rauch richtig abfeiern. Von 19 bis 23 Uhr kann bei der Mittelstufenparty wieder ausgelassen getanzt, gelacht und gefeiert werden. Auch bei dieser Party gibt es wieder ein Team von Jugendlichen die ihre Fähigkeiten als Veranstalter erproben können und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen werden.Nach dem riesen Erfolg der ersten Mittelstufenparty im Frühjahr 2012 im südlichen Landkreis, organisiert  Katrin Schulz von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Landshut, nun einen weiteren Discoabend im Norden des Landkreises. Hierzu fand am Mittwoch das erste Treffen im Jugendzentrum Rottenburg statt. Dreizehn Jugendliche der Astrid-Lindgren-Schule in Rottenburg  lernten sich kennen und sammelten schon ersten Ideen für ihre große Party. Auch diesmal wird es einen coolen DJ geben, der den ganzen Abend lang die fetzige Beats auflegt und für super Stimmung sorgt. Außerdem gibt es wieder Shuttlebusse die die Jugendlichen an verschiedenen Haltestellen abholen, zu Party bringen und natürlich auch wieder zurück fahren. Es wird tolle alkoholfrei Cocktails geben und noch weitere coole Specials, die an dieser Stelle noch top secret sind.

 Flyer Mittelstufenparty, Vorderseite  Flyer Mittelstufenparty, Rückseite


Vorbericht im Rottenburger Anzeiger vom 1.12.12 (Vergrößern durch anklicken):

Rottenburger Anzeiger vom 1.12.12

Im Juni 2011 begann  in der Landshuter Altstadt  die bundesweite Aktionswoche mit dem Motto "Alkohol ? Weniger ist besser!"  Hier beteiligte sich auch die Kommunale Jugendarbeit für den Landkreis Landshut. Mit unserer "Mobilen Saftbar"  versorgten wir interessierte Besucher mit alkoholfreien Cocktails.

Das Landshuter Netzwerk sammelte auf DIN A 4 Bögen gute Gründe für einen gemäßigten Alkoholkonsum und hängte diese an einer Wäscheleine auf.

Wir haben die Gründe gesammelt und von einem Grafiker noch einmal aufbereiten lassen.

"Warum ist es gut, weniger Alkohol zu trinken, oder auch mal ganz darauf zu verzichten ?" - Hier sind die Antworten:

Weniger ist besser!

Klicken Sie auf das Bild und bewegen Sie in der neu geöffneten Seite die Maus auf die Bierkrüge nach links oder rechts. Bleiben Sie auf einem der Bierkrüge am besten in  der Mitte des Bildes und er hält an. So können Sie  die Gründe leichter lesen.  Es werden Ihnen die Meinungen und Gedanken von Landshuter Bürgern aus Stadt und Landkreis gezeigt, zum Motto: Alkohol? Weniger ist besser!"

Aktuelle Termine

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