Esther Bejarano ist eine der letzen Überlebenden des Mädchenorchesters aus dem Konzentrationslager Auschwitz.

Mit der Gruppe "Coincidence", der auch ihre Kinder Edna und Joram Bejarano angehören, singt sie antifaschistische und jüdische Lieder.

Die Rapper Rosario Pennino und Kutlu Yurtseven aus Köln ("Microphone Mafia") haben die Musik der Bejaranos gesampelt und 2009 gemeinsam mit ihnen die CD "Per la Vita" - "für das Leben" veröffentlicht, die sie nun live präsentierten.

Die Jugendbeauftragten der Gemeinden aus dem Landkreis Landshut trafen sich zum halbjährlichen Treffen. Sabine Becker von Menschenskinder e.V. referierte über das Thema "Jugendliche und das Internet". Grundlage ist die JIM-Studie 2009, welche die heutigen Gefahren und Risiken für Jugendliche bei der Nutzung des Internets aufzeigt. Auch wurden die Jugendbeauftragten in das Web 2.0 eingeführt, dabei beleuchtete Frau Becker vor allem die Kommunikationsformen der Jugendlichen.

Adam und e.V. ist ein gemeinnütziger Verein im Landkreis Landshut. Der Verein verfolgt unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne von der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Förderung der Jugendarbeit sowie der Veranstaltungskultur und Kunst.

Adam und e.V. wurde 2010 gegründet. Der Verein bietet die Möglichkeit, ungewöhnliche und nicht kommerzielle Aktionen, Kunst in jeder Hinsicht sowie Veranstaltungen umzusetzen, durchzuführen und zu unterstützen.

Enstehungsgeschichte:

Als klar war, dass das Jugendkulturfestival "Bunte Zeiten" nicht mehr stattfinden würde, enstand das Projekt "Bunte Hütten". Das Camp sollte dem harten Kern dazu dienen, sich auszudenken wie es weitergehen sollte. Das Organisationsteam der "Bunten Zeiten" schlossen sich zu Adam und e.V. zusammen und machen nun als Verein weiter. Einige Gedanken, die das Festival geprägt hatten, bleiben somit durch die Mitglieder erhalten.

Vorstände:

  • Stenzel Andy - 1. Vorstand
  • Bernard Straßer - 2. Vorstand
  • Lena Schäfer - Kasse

Kontakt:

Adam und e.V.; Brunnenstraße 3; 84184 Obergolding; 0871/4087267

www.adam-und-ev.de

 Zeitungsartikel:

www.idowa.de/paepp/container/container/con/796242.html

Anlass: Neonazi Martin Wiese in Landshut

Der bundesweit bekannte Naziterrorist Martin Wiese hat sich nach seiner siebenjährigen Haftstrafe, in der JVA Bayreuth, in Landshut niedergelassen. Wiese gilt als einer der Drahtzieher des vereitelten Sprengstoffanschlags auf die Grundsteinlegung des Jüdischen Zentrums in München 2003. Bis zu seiner Verhaftung agierte er als Chef der sogenannten "Kameradschaft Süd", die seitdem verboten wurde. Offensichtlich hat sich auch während seinem langen Gefängnisaufenthalt nichts an seiner Einstellung geändert. Für den Verfassungsschutz gibt es keinen Zweifel an seiner politischen Gesinnung und stuft ihn nach wie vor als überzeugten Rechtsextremisten ein. Martin Wiese wurde Aussagen zufolge bereits in Landshuter Gasthäusern gesichtet, in denen er sich offen zum Nationalsozialismus bekannt und dafür geworben hat.

Der Runde Tisch gegen Rechts erreichte mit einem offenen Brief an OB Hans Rampf, dass das Anliegen der besorgten Bürger "Martin Wiese als Gefahr für die öffentliche Ordnung" kurzfristig im Stadtrat aufgenommen wurde. Heraus kam eine Resolution gegen Extremismus und Rassismus", die zeigt, dass es in Landshut keinen Platz für Nazis geben darf:

"In Landshut haben Extremismus jeglicher Art, Rassismus, Antisemitismus, Fremden- und Ausländerfeindlichkeit keinen Platz. Menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Handlungen werden wir mit aller Entschiedenheit entgegentreten."

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Landshut-in-Sorge-Neonazi-Wiese-ist-in-der-Stadt;art67,18453

Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus

Stand: 10/2007

In der Vergangenheit wurde wieder verstärkt eine Zunahme rechtsextremer Aktivitäten in Bayern und auch im Raum Landshut festgestellt. Um diesem Prozess etwas entgegenzusetzten, wurde 2006 ein Runder Tisch gegen Rechts in Stadt und Landkreis Landshut gegründet.

Der Runde Tisch gegen Rechts in Stadt und Landkreis ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen. Er initiiert oder beteiligt sich an Aktionen und Veranstaltungen. Der Grundgedanke ist: "Bei uns ist kein Platz für Nazis."

Die Aktivitäten des Runden Tisches gegen Rechts richten sich an alle Personen in Stadt und Landkreis Landshut. Die Einigung auf unsere Aktivitäten erfolgt im Konsensprinzip. Das heißt alle müssen damit einverstanden sein.

Wir wollen im gemeinsamen Vorgehen gegen den Rechtsextremismus und Rassismus das Trennende beiseite schieben. Unterschiedliche Analysen und Bewertungen der gesellschaftlichen Ursachen des Rechtsextremismus, sowie grundsätzliche politische Differenzen sollen kein Hinderungsgrund sein, der rechtsextremen Gefahr zu begegnen. Diese Vielfalt ist unsere Stärke. Der runde Tisch bestimmt seinen Aktionsformen selbst und organisiert und ruft zu gewaltfreien Aktivitäten gegen Rechtsextremismus auf. Jeder Versuch, uns gegenseitig zu überfordern oder auszugrenzen, wäre für die notwendige Zusammenarbeit eine Belastung.

Wir setzen uns gemeinsam ein für eine humane Entwicklung und eine Gesellschaft der Toleranz, in der man ohne Angst verschieden sein kann. Der Runde Tisch gegen Rechts tritt für demokratische Grundwerte ein, die für eine Gesellschaft unverzichtbar sind.

Für den Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist es wichtig, dass er sich nicht in der Reaktion auf Provokation erschöpft. Notwendig ist die Schaffung eines gesamtgesellschaftlichen Klimas, in dem es keinen Raum mehr dafür gibt.

www.landshut-gegen-Rechts.de

Die JugendpflegerInnen aus Stadt und Landkreis Landshut trafen sich zum jährlichen Austausch über ihre Arbeit und ihre Tätigkeiten des letzten Jahres.

Stefan Port, seit 9 Jahren als Sozialpädagoge bei kibs in München (Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt) tätig, referierte zum Thema "Jungen als Opfer sexueller Gewalt". 23 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Berufsfeldern, nahmen an der Fortbildung teil. Mit unterschiedlichen Aspekten und Methoden sensiblisierte Port die Wahrnehmung im Kontext sexueller Gewalt. Durchaus interessierte TeilnehmerInnen und deren positives Feedback bestätigte die Aktualität und Schwierigkeit dieses Themas.

Fachrunde gegen sexuelle Gewalt

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www.kibs.de

Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) des Landkreises trafen sich zum regelmäßigen Austausch über ihre Arbeit und ihre Tätigkeiten.

nächster Termin: 26.01.11

Nevfel Cumart referierte über die Stellung der Frau im Islam unter dem Titel "Das Paradies liegt zu ihren Füßen". Klischees und Unkenntnis führen im Westen noch oft zu Ängsten, welche die ursprüngliche islamische Lehre durch nichts rechtfertigt. Viele Fragen bleiben offen und werden in den Medien nur unzureichend beantwortet. Zu den Themen, die ständig im Fokus der Diskussion stehen, gehört auch die Stellung der Frau im Islam. Der Islamwissenschaftler und Autor Nevfel Cumart gab hierzu zahlreichen Besuchern in der Rochuskapelle Antworten und Denkanstöße.

 interkult_wochen_2010

www.landshut-interkulturell.de

Den AK JaS besuchte die freiberufliche Referentin Sabine Becker. Sie hielt einen Vortrag zum Thema "Jugendliche und das Internet". Auf Grundlage der JIM-Studie 2009 (Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-jähriger) zeigte sie die heutigen Gefahren und Risiken für Jugendliche bei der Nutzung des Internets auf. Nach einer Einführung ins Web 2.0 wies sie vor allem auf die Gefahren der im Internet stattfindenden Kommunikation der Jugendlichen hin. Aktuelle Tätigkeiten der Jugendlichen wie Chatten, der Austausch über Instant-Messenger und die Mitgliedschaften bei Online-Communities wurden dabei besonders beleuchtet.

 

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