• Zwei Berufsstände, unterschiedliche Ziele, Sichtweisen, Methoden
  • Jugendsozialarbeit an Schulen als soziale Feuerwehr
  • Jugendsozialarbeit an Schulen wird als „Störungsbereinigungsinstanz“ bezüglich des Regelunterrichts verstanden (Abschieben von Problemen)
  • das „System Schule“ bewegt sich selbst nicht/zu wenig weiter durch Wegnahme des Leidensdrucks
  • Konkurrenz („guter Sozialpädagoge/-in – beurteilender Lehrer/-in“)
  • Jugendsozialarbeit an Schulen zur Kompensation elterlicher Erziehungsleistungen
  • „zwischen den Stühlen“ der Jugendhilfe und Schule
  • formale Klärungen / Zuständigkeiten / fachliche Einbindung / Finanzierung
  • ein/e (1) Jugendsozialarbeiter/in an Schulen gegen(über) einem großen Lehrerkollegium


Es wurden gemeinsam Kooperationsvereinbarungen entwickelt, mit welchem zumindest einige Probleme gemindert werden sollen:

  • Träger der Jugendhilfe hat die Fach- und Dienstaufsicht
  • Schulleitung trägt pädagogische Gesamtverantwortung für die Schule
  • Angebote der Jugendhilfe ergänzen schulische Erziehungsarbeit
  • Verantwortungsbereich der Schule bleibt unberührt
  • Gegenseitige Akzeptanz der Möglichkeiten und Grenzen
  • Festlegung des Aufgabenbereichs der Jugendsozialarbeit (JaS)
  • Kooperation zwischen Jugendhilfe-Träger und Schule:
    z.B. Dienstzeiten, Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation zwischen Fachkraft und Schule:
    z.B. regelmäßige Besprechungen mit der Schulleitung
  • Kooperation zwischen Fachkraft und Jugendhilfe:
    z.B. Einbindung in das Fachteam der Sozialen Dienste des Jugendamtes
  • Übergreifende Aufgaben, z.B. Projektbeirat, Austausch auf fachlicher und politischer Ebene


Perspektiven zum Ausbau:

  • Einrichtung von 350 Stellen an maximal 500 Schulen
  • Innerhalb von 10 Jahren (2003-2012)
  • Freistaat Bayern wendet hierfür insgesamt rund 34 Mio. Euro auf

Aktuelle Termine

Copyright © 2017 Kommunale Jugendarbeit Landkreis Landshut. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.