Der Kreisjugendring Landshut betreut in seinen Freizeitmaßnahmen mehr als 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren. Die wichtigsten Akteure sind hierbei die vielen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer, die die Freizeiten gemeinsam mit den Leitungen vorbereiten und durchführen. Damit diese Freizeiten mehr als nur eine begleitete Bespaßung der Kinder und Jugendlichen werden, bekommen sie in regelmäßig stattfindenden Schulungen das notwendige pädagogische, didaktische und inhaltliche Handwerkszeug mit.

Schalrennen

Am letzten April Wochenende trafen sich somit wieder 21 Jugendliche und junge Erwachsene zum alljährlichen Betreuerwochenende im Jugendhaus in Veitsbuch. Unter der Leitung der Diplom-Sozialpädagogen Katrin Schulz von der Kommunalen Jugendarbeit und Helmut Lipfert vom Kreisjugendring Landshut stand alles unter dem Motto „Input für Freizeithelden“. Von Freitag- bis Sonntagnachmittag wurde interviewt, diskutiert, präsentiert, gespielt und gekocht, und grundlegende Themen in Kleingruppen mit unterschiedlichen Methoden erarbeitet. Das Wochenende ist einerseits eine Wiederholung und Erweiterung von Kenntnissen und Fähigkeiten für die „alten Hasen“, die schon mehrere Freizeiten betreut haben, andererseits ein Einstieg für den Nachwuchs. Hier wurden die Themen Aufsichtspflicht, Grundlagen der Gruppenpädagogik, Teamarbeit, Bundeskinderschutzgesetz und Prävention sexueller Gewalt ausführlich besprochen und erarbeitet und teilweise von den Teilnehmern selbst der Gruppe präsentiert. Die Fragen, „was macht einen guten Betreuer aus“, „welche Erwartungen kommen auf die Betreuer zu“ und „wie gehe ich mit bestimmten Situationen in der Gruppe um“, wurden intensiv per Gruppenarbeit erörtert, im Plenum vorgestellt und diskutiert. Bei so viel Input durften natürlich der Spaß und vor allem die Gruppenspiele nicht zu kurz kommen. Gordischer Knoten, Eisschollenspiel, Obstkorb, Reifenrallye, Donauwelle und Zeitungsschlagen und viele mehr gehören zu jeder Freizeit und müssen natürlich auch angeleitet und ausprobiert werden.

EisschollenspielEin Highlight war der Samstagabend, der von der Rhythmustrainerin Sylvia Schäfer gestaltet wurde. Mit selbstgebastelten Instrumenten, wie verschieden großen Plastikflaschen, Baukübeln, Plastikrohren und Suppenlöffeln wurden mit viel Begeisterung mehrere Musikstücke in der Gruppe geübt. Nach drei Stunden trommeln und musizieren waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese Form der Gruppenarbeit unbedingt ins Programm des Kreisjugendrings und auf Freizeiten mit Kindern und Jugendlichen aufgenommen werden muss.

An den Abenden, die aufgrund des gefüllten Programms fast zu kurz waren, saßen die Teilnehmer noch länger zusammen, um neue Spiele auszuprobieren und Erfahrungen auszutauschen. In einer großen Abschlussrunde wurde dann ein positives Resümee gezogen. Die „Neuen“ konnten sehr viel Informationen und wichtige Grundlagen mitnehmen, Neues lernen und erleben, für die älteren Betreuerinnen und Betreuer war es eine gelungene Auffrischung. Sie vermissten darüber hinaus aber ein wenig das Gesellige, für das zu wenig Zeit blieb.

Alles in Allem war es ein sehr harmonisches und erfolgreiches Wochenende, Katrin Schulz und Helmut Lipfert waren begeistert von der Gruppendynamik. Sie freuen sich auf die Sommerfreizeiten mit einem Betreuerteam, das gut gerüstet, kompetent und verantwortungsbewusst die Kinder und Jugendlichen begleiten wird. Wenn Du auch Interesse hast, als Betreuerin oder Betreuer für den KJR tätig zu werden, melde Dich einfach in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings.

Das Ferienprogrammheft 2013 wird an allen Schulen in der Woche ab 13. Mai verteilt und kann dann auch online unter www.kjr-landshut.de angesehen werden. Anmeldungen sind erst nach den Pfingstferien ab dem 3. Juni in der Geschäftsstelle des KJR Landshut telefonisch oder per Fax möglich: Tel./Fax 0871 76302/72491.

Bericht im Rottenburger Anzeiger vom 11.12.12 (Vergrößern durch anklicken):

Rottenburger Anzeiger vom 11.12.12

 Unter dem Titel „Von Schiiten, Sunniten und Salafisten - zeitgenössische und extreme Strömungen im Islam“ veranstalten das Haus international und die Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Landshut im Rahmen der Interkulturellen Wochen am Mittwoch, den 10.10. einen Vortrag mit dem Islamwissenschaftler Nevfel Cumart.

 

In der Bundesrepublik leben heute mehr als vier Millionen Muslime unterschiedlicher Herkunft. Viele von ihnen haben ihre traditionellen Sitten und Gebräuche beibehalten. Ihre heilige Schrift, der Koran, hat ihre Anschauungen geprägt, bestimmt auch in manchen Bereichen ihr tägliches Leben. Was aber wissen wir vom Islam wirklich?

Klischees und Unkenntnis führen in Deutschland oft zu Ängsten, welche die ursprüngliche islamische Lehre durch nichts rechtfertigt. Viele Fragen bleiben offen und werden in den Medien nur unzureichend beantwortet. So auch die Frage nach den verschiedenen Strömungen im Islam.

 

Weltweit bekennen sich rund 1,4 Milliarden Menschen zum Islam. Doch sie bilden keinen monolithischen Block. Unterschiedliche Glaubensgemeinschaften und Strömungen bieten ein facettenreiches Bild, das hierzulande kaum wahrgenommen wird.

Der Islamwissenschaftler Nevfel Cumart charakterisiert in groben Zügen die wichtigsten Richtungen im Islam. Was unterscheidet die Sunniten von den Schiiten? Auf welche Lehren berufen sich diese beiden größten Glaubensgemeinschaften im Islam? Wo sind die Aleviten in diesem Kontext anzusiedeln und auf welche Glaubensinhalte berufen sie sich?

 

Im zweiten Teil widmet er sich den extremen Strömungen im Islam unter besonderer Berücksichtigung der Salafisten, die in den letzten Monaten verstärkt in den Blickpunkt der deutschen Öffentlichkeit gerückt sind. Wie entstand der Salafismus und auf welche Quellen beruft er sich? Welche Ziele, Ideologien und Ansichten herrschen im Salafismus vor? Welche Gefahr geht von dieser Strömung in der islamischen Welt aber auch hier in Deutschland aus? Gibt es eine Nähe zu den Wahhabiten und eine Abgrenzung zu den Fundamentalisten? Wie folgenschwer für den interreligiösen Dialog ist eine eventuelle Überschätzung oder Fehleinschätzung der Verhältnisse? Diesen und anderen Fragen geht Nevfel Cumart nach und erläutert die Zusammenhänge.

 

Die Veranstaltung soll Möglichkeiten der besseren Verständigung zwischen dem christlichen und muslimischen Kulturkreis aufzeigen und dazu ermutigen, fremden Religionen und Lebensweisen offener entgegenzusehen. Im Anschluß an die Ausführungen von Nevfel Cumart wird es die Möglichkeit einer gemeinsamen Diskussion geben.

 

Nevfel Cumart, geboren 1964, studierte Turkologie, Arabistik und Islamwissenschaft und arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller, Referent und Übersetzer. Er veröffentlichte 15 Gedichtbände und eine Sammlung mit Erzählungen. Für sein literarisches Werk erhielt er diverse Literaturpreise, zuletzt den Kulturpreis der Oberfrankenstiftung (2009) und den Pax-Bank-Preis in 2011. Cumart hält Vorträge und leitet Seminare über verschiedene Aspekte der islamischen Religion, die Lebenssituation der Ausländer in Deutschland sowie über die türkische Gesellschaft und Kultur. Seine Lese- und Vortragsreisen führten ihn auch mehrfach ins Ausland (u. a. England, Irland, Schweiz, Türkei).

 

 

Die Vorbereitungen für die zweite Mittelstufenparty haben  im Juz Rottenburg mit einem ersten Teamtreffenbegonnen.

Am 7. Dezember 2012 wird im Gasthaus Pichlmeier in Pfaffendorf, die zweite große Mittelstufenparty der Kommunalen Jugendarbeit stattfinden. Unter Einhaltung des Jugendschutzgesetzes können alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 einen Abend ohne Alkohol und Rauch richtig abfeiern. Von 19 bis 23 Uhr kann bei der Mittelstufenparty wieder ausgelassen getanzt, gelacht und gefeiert werden. Auch bei dieser Party gibt es wieder ein Team von Jugendlichen die ihre Fähigkeiten als Veranstalter erproben können und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen werden.Nach dem riesen Erfolg der ersten Mittelstufenparty im Frühjahr 2012 im südlichen Landkreis, organisiert  Katrin Schulz von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Landshut, nun einen weiteren Discoabend im Norden des Landkreises. Hierzu fand am Mittwoch das erste Treffen im Jugendzentrum Rottenburg statt. Dreizehn Jugendliche der Astrid-Lindgren-Schule in Rottenburg  lernten sich kennen und sammelten schon ersten Ideen für ihre große Party. Auch diesmal wird es einen coolen DJ geben, der den ganzen Abend lang die fetzige Beats auflegt und für super Stimmung sorgt. Außerdem gibt es wieder Shuttlebusse die die Jugendlichen an verschiedenen Haltestellen abholen, zu Party bringen und natürlich auch wieder zurück fahren. Es wird tolle alkoholfrei Cocktails geben und noch weitere coole Specials, die an dieser Stelle noch top secret sind.

 Flyer Mittelstufenparty, Vorderseite  Flyer Mittelstufenparty, Rückseite


Vorbericht im Rottenburger Anzeiger vom 1.12.12 (Vergrößern durch anklicken):

Rottenburger Anzeiger vom 1.12.12

Im Juni 2011 begann  in der Landshuter Altstadt  die bundesweite Aktionswoche mit dem Motto "Alkohol ? Weniger ist besser!"  Hier beteiligte sich auch die Kommunale Jugendarbeit für den Landkreis Landshut. Mit unserer "Mobilen Saftbar"  versorgten wir interessierte Besucher mit alkoholfreien Cocktails.

Das Landshuter Netzwerk sammelte auf DIN A 4 Bögen gute Gründe für einen gemäßigten Alkoholkonsum und hängte diese an einer Wäscheleine auf.

Wir haben die Gründe gesammelt und von einem Grafiker noch einmal aufbereiten lassen.

"Warum ist es gut, weniger Alkohol zu trinken, oder auch mal ganz darauf zu verzichten ?" - Hier sind die Antworten:

Weniger ist besser!

Klicken Sie auf das Bild und bewegen Sie in der neu geöffneten Seite die Maus auf die Bierkrüge nach links oder rechts. Bleiben Sie auf einem der Bierkrüge am besten in  der Mitte des Bildes und er hält an. So können Sie  die Gründe leichter lesen.  Es werden Ihnen die Meinungen und Gedanken von Landshuter Bürgern aus Stadt und Landkreis gezeigt, zum Motto: Alkohol? Weniger ist besser!"

Landshuter Zeitung vom 13.4.12

Landshuter Zeitung vom 12.4.12

Bericht vom 12.4.12

Landshuter Zeitung vom 29.3.12

Neue Broschüre der Kommunalen Jugendarbeit von Stadt und Landkreis Landshut.

Fhrerschein-TitelseiteJugendliche und Führerschein

Fakten, Zahlen, Denkanstösseali flyer

Wie erspare ich mir Probleme wegen
Alkohol und Drogen?
Wir wollen Dir mit dieser Broschüre einige Zahlen, Fakten und Tipps mit an die Hand geben, damit Du  Dich und andere nicht in unangenehme Situationen bringst.
Auf 8 Seiten haben wir die wichtigsten Daten rund um Führerschein, MPU, Polizeikontrollen, Alkohol im Straßenverkehr und andere verwandte Themen zusammengetragen.
Unter "Materialien" findest Du die ganze Broschüre oder einfach email oeer Anruf bei uns und wir schicken Dir eine.

Präventionstheaterwochen 2011
der Kommunalen Jugendarbeit, Landkreis Landshut
vom 14. November bis zum 18.November 2011


duoperplex_folder2011_klein

 

Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Landshut veranstaltete im Herbst 2011 wieder eine Theaterpräventionswoche. In diesem Jahr gab es die Möglichkeit das neue Theaterstück des Duo Perplex zum Thema Jugendliche und Alkoholmissbrauch zu buchen. Das Theaterstück trägt den Titel „Live bei Henning“ und ist wie eine Talkshow konzipiert bei denen die Zuschauer direkt am Geschehen beteiligt werden.


Drei Theaterstücke zu den Themen Gewaltprävention und Alkoholprävention standen zur Auswahl, alle entwickelt und gespielt von dem DUO PERPLEX

1. Wer nicht hören will muß fühlen oder Gleiches Recht für Alle

2. H E L P

3. VOLL DRAUF ODER VOLL DANEBEN-BRENNPUNKT ALKOHOL

detaillierte Infos hierzu unter: www.duoperplex.de

Folgende Schulen haben die Theaterstücke bei sich an der Schule gebucht:

Grundschule Altfraunhofen, Mittelschule Bodenkirchen, Förderzentrum Bonbruck, Volksschule Ergolding, Realschule Neufarn und Volksschule Niederaichbach

Presseartikel Mobile Saftbar

Quelle: Landshuter Zeitung

 

 


Presseartikel Mobile Saftbar

Presseartikel Broschüre Jugendliche und FührerscheinPresseartikel Broschüre Jugendliche und Führerschein

Quelle: Landshuter Zeitung

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